Geschichte zur Vereinsgründung

&

Namensgebung

 

 

Ansprache der Vorsitzenden zur Einweihungsfeier A.Nieberle

 

Viele von Ihnen werden sich fragen oder fragen sich vielleicht immer noch:

  • wer oder was sind denn bitte ist "Krazi Bots" 
    (mit dem Aussprechen haben immer noch viele Probleme) ?

  • und was machen die überhaupt ?

  • ja und wie kam es denn zu diesem Verein ?

Ich möchte ihnen hierzu nun die ultimative Erklärung geben.

Vor ca. 6 Jahren auf einer Countryveranstaltung machte ich eine tolle Entdeckung:  

Ein relativ bekannter Countrysong wurde von der Band angespielt und
urplötzlich bewegten sich von verschiedenen Tischen Leute in Richtung Tanzfläche.
Sie gesellten sich zu den Anderen die dort scheinbar gemeinsam eine Formation
tanzten und bewegten sich in dieser Formation mit. Sie standen wie auf Linien
nebeneinander und hintereinander und tanzten den gleichen Tanz.
Ich fand das total genial. Das will ich auch lernen, sagte ich mir.  

Nach kurzen Recherchen fand ich heraus, 
dass es sich bei dieser Formation
um Linedance handelt und dieser Tanz eine Art 
Volks- bzw.Gesellschaftstanz aus den USA ist

Nach einem Inserat in der Augsburger Allgemeinen Zeitung hatte ich auch Erfolg
und fand eine Tanztrainerin. OK ! Aber woher sollen die Tänzer kommen?

Ich machte mich also auf die Suche wer dazu Lust und Laune hatte,
denn Unterricht gab’s erst ab 12 Personen.
Ein paar Telefonate und alles war perfekt.
Jede Woche trafen wir uns dann beim Kirchenwirt hier in Heretsried.
Einmal Tanz lernen – die Woche drauf das Gelernte üben.

So weit so gut. Die Tanzbegeisterten wurden immer mehr.
Und wehe wenn das Training einmal ausfiel
oder beim Wirt der Saal mal belegt war......  

Die Bitte, doch unbedingt einen Club
oder Verein zu gründen,
wurde immer lauter. Dies geschah dann auch und zwar am 14.10.1997.


22 Gründungsmitglieder waren anwesend 
und kreierten den Vereinsnamen
„Crazy Boots Westwood Line Dancers“
 zu deutsch:
 die verrückten Cowboystiefel aus den Westlichen Wäldern die auf Linien tanzen.


Der Verein wuchs und wuchs. 
Die Beliebtheit einen geselligen Abend bei guter Countrymusik zu verbringen,
 zog immer mehr Leute an.
Auch das Tanzen zu lernen und sich die Tänze auch merken zu können 
beflügelte bei vielen Körper,Geist und Seele. 
Inzwischen haben wir über 100 Mitglieder, von denen mehr als die Hälfte tanzt.

Leider, so nehme ich an, wurden unserem ortsansässigen Wirt unsere Veranstaltungen zu viel
 und er setzte uns kurzer Hand,
ohne Angaben von besonderen Gründen, 
am 17. März 2002 mit unserem Verein auf die Straße.

Tja, was nun. Ich bat unsern 
Herrn Bürgermeister,
doch gelegentlich das inzwischen ehemalige Rathaus vorübergehend als Übungsraum nutzen zu dürfen.
Und er sagte ja.

Bei einem Gespräch mit 
Herrn Bürgermeister Schuster stellte sich dann später heraus, dass das ehemalige Schulhaus ja eigentlich doch ganz leer stünde, was ja eigentlich auch sehr schade wäre, und überhaupt wäre der ehemalige Sitzungssaal früher ja mal ein großer Schulraum gewesen .
Da war die Wand zwischen Bürgersaal und Bürgermeisterzimmer und dem Archiv ganz weg.

Irgendwie hörte ich da so einen kleinen gewissen Unterton
 – ja ich möchte fast sagen: Musik in meinen Ohren.
 Aus dem alten Klassenzimmer müsse sich doch etwas machen lassen


Nach ein paar weiteren Gesprächen und mehrmaligem Nachhaken bei

Herrn Schuster (vielleicht nennt man das hier auch: 
jemandem auf den Wecker gehen, also jemanden nerven): 
war dann mal folgende Aussage zu vernehmen:
Man könnte ja die Abtrennungswand wieder entfernen und aus den hinteren 
beiden Räumen ja einen Raum machen - 
und Toiletten wären ja auch schon da, 
ja und man bräuchte da schon jemand der das Haus instand hält.
Möglicherweise - und unter etwaigen Umständen -  wenn’s gar net anders ginge,
könnte man die leerstehenden Räume ja vielleicht vermieten. 

Eine neue Welt tat sich auf.

Außerordentliche Mitgliederversammlung anberaumen, 
Besichtigungstermine festsetzen, 
bauliche Maßnahmen überdenken und vor allem berechnen,
was kostet das und wer ist handwerklich geschickt und kann beim Umbau helfen ?

Anfang Juli war es dann soweit: nach dem OK der Gemeinderäte wurden die vertraglichen Bestimmungen aufgesetzt, und der Umbau konnte beginnen.

Herzlichen Dank nochmals an Sie 
Herr Bürgermeister Schuster
,
auch dafür, dass Sie uns bei der Ausarbeitung des Vertrages 
über die VG-Welden unterstützt haben

Tja und was daraus geworden ist 
kann sich doch absolut sehen lassen.

DIA SHOW - UMBAU -

 

Jetzt möchte ich mich aber auch bei meinen Vereinsmitgliedern
für die absolut supertolle Zusammenarbeit und ihr Engagement bedanken, 
und vor allem aber auch dafür, 
dass sie so viele Stunden und Wochenenden für den Umbau geopfert haben.  

 

Bedanken möchte ich mich bei: Unserem 2. Vorsitzenden 
Michael Büchele
aus Gersthofen.

Verantwortlich für Konstruktionsplanung, Innenarchitektur, 
Elektrik und Bauaufsicht. 
(Schad, dass der Tanzsaal im Erdgeschoß ist und nicht im 1. Stock, 
sonst hätte uns der Michael vielleicht noch einen Aufzug eingebaut)  

 

Ganz speziell bedanken möchte ich mich bei
unserem Alleskönner Archie, Adolf Fischer aus Meitingen.

Unheimlich vertraut mit: Fensterkitt und Farbe,
künstlerische Veredelung von Fensterbänken

Verputz der Innenräume, Entwurf und Gestaltung des Townhall-Schildes, Tanzbodenwiederhersteller, und, und,
und... Archie, mit ca.300 Stunden die ich mir notiert habe, wahrscheinlich sind es noch mehr – du bist der absolute Stundenkiller, Merci vielmals

 

"Archie"- Adolf Fischer

Besonderer Dank auch an Gerd Stöß aus Heretsried: Instandsetzung der Wasserleitungen, komplette Installation unserer Miniküche, Dachdecker über der Diskothek, etc. etc. Ich glaube kaum, dass es irgendetwas gab, 
wo du nicht Hand angelegt hast. Gerd, herzlichen Dank.    

Ein Spezialteam ist unsere Rentergang: 
Das sind Ingrid und Horst Piecha aus Affaltern, 
Fred Pfuhl
aus Heretsried und 
Maria und Günter Maurer
Gersthofen.
Sie machten teilweise auch unter der Woche 
die angefangenen Arbeiten fertig,die am Wochenende nicht mehr fertig wurden, oder bauten da und dort wieder ein Holzstück ein, wo möglicherweise mal zuviel gesägt wurde.
A big thanks to you !  


Unseren Näherinnen die uns so wunderschöne Vorhänge und Tischdecken gezaubert haben,

liebe Erika und Hanni, ein herzliches vergelt’s Gott

Unseren Vereinsdamen, die unsere Townhall wieder zu Glänzen gebracht haben, das heißt Fensterputzen, Bodenwischen, Toiletten sauber machen und einfach allen die vielleicht jetzt nicht namentlich genannt wurden: 
Vielen Dank! Ihr ward super-spitzen - mäßig . 
Ich wünsche mir, dass dieser Zusammenhalt 
und die Zusammenarbeit immer bestehen bleibt.  


Ein großes Dankeschön möchte ich auch noch an all unsere Spender weitergeben: Die altererste materielle Spende und somit auch der Grundstein zu unseren Sitzgelegenheiten hat uns der Sportverein spendiert. Herzlichen Dank dafür
– sie hätten nicht besser passen können.

Martin Link:
aus seinem Wald stammt der Holzquerbalken unter dem Lüftungsschacht.

Von der Familie Heckl aus Biberbach:
wurde der gesamte Stoff für unsere Vorhänge und Tischdecken gespendet.
Merci vielmals.

Gerd Stöß: Danke für Holzbalken, Holzlatten, Dachziegel.  

 

Auch hier wieder
ein großes Dankeschön    
an alle die mitgeholfen haben durch Spenden,
durch Arbeitskraft oder jegliche Beteiligung
die unsere Townhall zu einem solchen Schmuckstück haben werden lassen.
 

A big thanks to you !